Energie, Wasser etc.

Die Energie- und Wasserversorgung auf dem Faulhorn ist seit jeher ein zentrales Thema. Nur Dank innovativem und kreativem Handeln der Verantwortlichen ist der Betrieb des Berghauses möglich.

Zur Energieerzeugung werden Holz, Propangas und Öl benötigt. Solarzellen sorgen für die Raumbeleuchtung.

Von Anfang an wurden Regen- und Schneewasser in grossen Holzbottichen - neuerdings auch in Chromstahltanks - gesammelt. Diese Wasserreserve (ca. 55’000 Liter) ist aber in trockenen Sommern rasch aufgebraucht. Früher wurde deshalb auch Wasser in 'Holzbränten' vom Gletscher ins Hotel hochgetragen. Eine geniale Erfindung aus dem Jahre 1796 erlaubt es heute, das Wasser mechanisch über einen hydraulischen «Widder» vom Gletscher - unterhalb des Gipfels - über 70 Höhenmeter ins Berghotel zu pumpen. (4 bis 5 Liter/Minute). Bei Temperaturen unter null Grad, muss der Widder jedoch abgestellt werden. Für den täglichen Verbrauch verbleibt in diesem Fall lediglich das in den Tanks gespeicherte Wasser.

Die Auswirkungen der Erderwärmung sind auch hier nicht zu übersehen. Jahr für Jahr verliert der Gletscher an seiner Grösse. Die Sorge um die Sicherstellung der Wasserreserve ist berechtigt und drängt zu neuen Lösungen.

Die gesamte Versorgung des Betriebes sowie die Entsorgung des Hauskehrichts erfolgen mit dem Helikopter. Dazu sind in der Hochsaison mindestens 4 Flüge pro Woche nötig.